Wir vernetzen – vom Sensor bis zur Software

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Smart City Solutions News

Wie lassen sich Geschäftsprozesse mit Large Language Models nicht nur digitalisieren, sondern wirklich automatisieren?

Prof. Dr. Markus Rager (Hochschule Ravensburg-Weingarten, Fachbereich Digital Business) ging dieser Frage beim IoT-Forum 2026 in Ravensburg nach, in seinem Vortrag „Geschäftsprozessautomatisierung & Large Language Models„.

 

Ausgangspunkt: Medienbrüche schließen

Physische und virtuelle Medienbrüche, etwa das manuelle Copy-and-Paste zwischen E-Mail und ERP-System, kosten Unternehmen und Verwaltungen täglich Zeit. Das Konzept der Hyperautomation setzt hier an: KI, Robotic Process Automation und LLMs übernehmen Prozesse durchgängig, ohne manuelle Eingriffe.

 

Vier Praxis-Cases machten den Nutzen greifbar:

  • Augmented Reality als Zugang zu IoT-Daten: Sensordaten werden direkt am Bauteil visualisiert.
  • Geschäftsprozessautomatisierung im Autoteilehandel: Ein WhatsApp-Chatbot beantwortet Kundenanfragen wie offene Rechnungen in Echtzeit, gestützt auf eine Low-Code-Plattform (Mendix), ein ERP-System (Odoo) und GPT-5.
  • Automatisierte Studierendenberatung: Ein digitaler Assistent (Avatar-Projekt der RWU) übernimmt wiederkehrende Beratungsanfragen.
  • Automatisierung von Entscheidungen: Fachexperten formulieren Regeln in natürlicher Sprache, die über eine KI-gestützte n8n-Pipeline in eine Decision Engine (Camunda, DMN) überführt werden, etwa für automatisierte Genehmigungsprozesse in der Verwaltung.

 

Fazit

LLMs wirken weit über Chatbots hinaus als Bindeglied zwischen unstrukturierten Anfragen und strukturierten Prozessen, mit konkretem Mehrwert für Kommunen, Stadtwerke und Verwaltungen bei der Automatisierung wiederkehrender Anfrage- und Genehmigungsprozesse.

 

Ein weiterer starker Impuls aus dem Programm des IoT-Forums 2026 und ein gutes Beispiel für den fachlichen Austausch in der Smart-City-Community.